Ach ist das schön, wenn man nach Hause kommt und der Boden ist gesaugt. In der ganzen Wohnung. Dass das nicht mehr nur Wunschdenken ist, ist bereits vielen bekannt. Robotersauger schienen erst eine kleine Weile auf dem Markt zu sein, ohne wirklich Beachtung zu finden, doch erfreuen sie sich mit stetiger Verbesserung der technischen Entwicklung wachsender Beliebtheit.

Ratgeber-Tipps  Robotersauger

Selbstständig und leise

Sie können so programmiert werden, dass sie ihre Arbeit leise verrichten, während man selbst auch nicht zu Haus ist. Bei der Rückkehr ist der Robotersauger bereits wieder nach getaner Arbeit in der Station und lädt seinen Akku auf.

Die Ausstattung eines Robotersaugers entscheidet über seine Fertigkeit. Einige sind sogar in der Lage Flüssigkeiten zu entfernen und sich mit System durch die Wohnung, die ohne Stufen oder andere Barrieren angelegt ist zu arbeiten. In den Sauger integrierte Sensoren können Hindernisse bereits vor der Berührung erfassen und diese umfahren. Besonders bemerkenswert ist, dass sich einige Geräte merken können, wo sie bereits gesaugt haben und wo sich ihre Ladestation befindet.

Mit ihren lediglich 40 cm Durchmesser und der zumeist runden Bauweise, schafft es der Sauroboter zwar nicht ganz in die Ecken, aber schon ziemlich nah heran. Die Zahl der Sensoren Kameras ist immer unterschiedlich. Teilweise vermisst der kleine Sauger 67 Mal den Raum und verliert dabei nur selten die Orientierung.

Wenn man sich für den Kauf eines solchen Gerätes entscheidet, sollte man auf die Akkuleistung des Staubsaugers achten. So macht es nur wenig Sinn wenn er nach wenigen Minuten wieder an die Ladestation fährt, um dort mehrere Stunden seinen kleinen Akku wieder zu laden. Auch sollte der Ladevorgang nicht allzu viel Zeit in Anspruch nehmen. Eine gute Reinigungsleistung und ein geringer Lärmpegel sind nahezu selbstverständlich.

Ein Wermutstropfen: der Preis

Mit einem Anschaffungspreis von mehreren hundert Euro ist ein Robotersauger sicher nicht preisgünstig. Ist man jedoch bereit diese Summe zu investieren und kann auch die entsprechenden Räumlichkeiten sein eigen nennen, wird man mit der Leistung des kleinen Roboters sicher zufrieden sein. Hierbei kann man sich an den Angaben der Hersteller orientieren, die meist die Größe der gereinigten Fläche angeben, bevor der Roboter wieder zurück in die Ladestation fahren muss. Ein weiterer Bonus an dem Staubsauger ist der Timer. Nur mit ihm kann man eine entsprechende Programmierung vornehmen.

Der kleine, große Nachteil

Saugroboter verrichten in jedem Falle inzwischen eine gute Arbeit. Sie sind besonders gut für große Räume mit sehr wenigen Hindernissen geeignet. Ist man in einer solchen Wohnsituation zu Hause kann man nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Für Menschen, die in einem verwinkelten Raum mit dem einen oder anderen Hindernis auf dem Boden ist der Einsatz eines Robotersaugers eher ungeeignet. Umso mehr Hindernisse sich in dem Raum befinden, desto unbefriedigender ist die Saugleistung des kleinen Helfers.

Obwohl Robotersauger inzwischen von vielen verschiedenen Herstellern angeboten werden, erfreut sich der iRobot noch immer großer Beliebtheit. Das liegt wahrscheinlich vor allem an seiner guten Ausstattung und der überzeugenden Leistung. Dabei ist das kleine, kompakte Gerät auch noch leise. Der Staub wird bei ihm, wie bei den meisten anderen Modellen auch in einem kleinen Beutel gefangen, den man entweder austauschen oder einfach entleeren kann. Das ist Typen und Herstellerabhängig. In Abhängig unterschiedlicher Ansprüche der Nutzer an das Gerät, hat der Hersteller des iRobot verschiedene Aufsätze im Programm. Diese Robotersauger sind für Allergiker ebenso geeignet wie für Katzen- und Hundebesitzer.